Christa Ludwig: MassenHaft

 

Ein ganz besonderes Buch für Jugendliche ab 14 Jahren.

 

Wer Tiere hält, übernimmt die Verantwortung für ihr Wohlergehen. Dies darf nicht nur für unsere geliebten Haustiere gelten, sondern auch – und vor allem – für die landwirtschaftlich gehaltenen Nutztiere, deren Fleisch, Eier oder Milch uns als Nahrungsmittel dienen. Auch Hühner, Puten, Schweine oder Rinder empfinden Schmerz und Leid, wenn sie ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben können, sondern zeitlebens aus rein wirtschaftlichen Gründen in qualvoll engen Käfigen eingesperrt oder mit vielen tausend Artgenossen in Großanlagen zusammengedrängt werden.

 

Kinder und Jugendliche erleben vielerorts keine Landwirtschaft mehr und wissen nur sehr wenig über das Leid der Tiere in der industriellen Massenhaltung. Milch und Aufschnitt kommen aus dem Supermarktregal beziehungsweise aus dem heimischen Kühlschrank. Dass dahinter Lebewesen stehen und wie entsetzlich es ihnen ergehen kann, bringt die Autorin Christa Ludwig mit ihrem Buch „MassenHaft“ in bewegender, zugleich jedoch sachlich zutreffender Weise zum Ausdruck und ermöglicht Jugendlichen einen nachhaltigen Einblick in die Problematik.

 

"Die Massentierhaltung ist eine der grausamsten Erfindungen der Menschheit", findet die Autorin Christa Ludwig. Im Jahr 1997 veröffentlichte sie unter dem Titel "Die Federtoten" einen Jugendroman, der von den 35 Tagen eines Brathähnchens erzählt. Bei Lesungen in Schulen fragten die Lehrer regelmäßig, wann sie die Geschichte als Taschenbuchausgabe erhalten könnten. Sie wollten sie als Lektüre mit ihren Klassen bearbeiten. Nun geht dieser Wunsch in Erfüllung. Die Autorin hat ihr Werk überarbeitet und an die heutige Situation der Jugendlichen angepasst. Zwei Schulklassen übernahmen mit Begeisterung das Lektorat.

 

Das Buch wurde von PROVIEH gemeinsam mit der Autorin im Selbstverlag herausgegeben und kostet 8,90 Euro. Lehrerinnen und Lehrer, die das Taschenbuch als Lektüre einsetzen wollen, erhalten einen Klassensatz zum geförderten Preis von 6,00 Euro pro Stück zuzüglich Versandkosten. Sie können das Buch unter info@provieh.de oder unter der Telefonnummer 0431. 248 28 0 bestellen.

ISBN: 978-3-00-038872-9

 

Zeitungsartikel: Unappetitliche Wahrheit von Anne Overlack (Aus: Stuttgarter Zeitung, 11.10.2013)

8,90 €

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Dierbaar

 

And the winner is...

 

... bestimmt nicht das Tier an sich, und schon gar nicht die "Nutz"tiere im Besonderen. Das ist die Quitnessenz des Bildbandes "Dierbaar" (übersetzt aus dem Niederländischen: lieb, teuer) von Jan von Ijken. Er folgte dem Aufruf der Zeitung NRC Handeslblad und des Rijksmuseums und dokumentierte von 2002 bis 2005 als Teil des Projekts "Document Nederland" das Schicksal einiger Haus- und "Nutz"tierarten in den Niederlanden.

Die Fotoprojekte behandesln gesellschaftskritische Themen wie zum Beispiel die Zerstörung der Natur bei der Umsetzung des staatlichen Wohnungsbauprogramms, die mangelnde Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten und - wie in diesem Buch - das oft vernachlässigte Schicksal von Haus- und "Nutz"tieren bei ihrer Haltung und Vermarktung.

 

Auf 16 Millionen Einwohner kommen in den Niederlanden 20 Millionen Haustiere und 105 Milliionen "Nutz"tiere. Schon die Begrifflichkeiten lassen eine zweifelhafte Wertevorstellung in Hinblick auf Umgangn und Haltung der Tiere erahnen. Bestätigt wird dies eindrucksvoll durch die Bilder, die uns Jan von Ijken in einfachem Schwarz-weiß ungeschönt und mit brillianter Schärfe präsentiert. Er lässt uns hinter die Kulissen schauen und überlässst es uns, unsere Vorstellungen vom tiergerechten Leben zu hinterfragen. So wird beispielsweise ein geschorener Rassepudel in seiner "Schönheit" präsentiert, während auf einem andsern Bild das Kupieren des Schwanzes eines unbetäubten Ferkels zu sehen ist; ein mit Schleifenbändern verzierter Pferderücken gesellt sich zu einem zum Tode verurteilten Eintagsküken in der Geflügelzucht. Jan van Ijken hält uns in seinem Fotoband "Dierbaar" einen Spiegel unseres Werteempfindens gegenüber Tieren vor Augen und leistet damit eine wertvolle Aufklärungsarbeit, welcher sich auch PROVIEH verschrieben hat. Da Bildler bekanntlich mehr zum Ausdruck bringen können als Worte, rückt in den Hintergrund, dass die Bildunterschriften in Niederländisch abgedruckt sind. Die deutschen Übersetzungen haben wir trotzdem beigelegt.

 

Auch in Deutschland gibt es immer noch eine große Diskrepanz zwischen dem von bestimmten Interessenverbänden und der Industrie kommunizierten Tierwohl und der Wahrnehmung durch Tierschützer. Dankenswerterweise hat uns Jan van Ijken 300 seiner Bildbände überlassen. Die angesprochenen Themen sind ihm uns uns so wichtig, dass eine Verbreitung dieser Gedanken wichtiger scheint, als der kommerzielle Gewinn. Deshalb möchte PROVIEH Ihnen die Gelegenheit geben, den Bildband für zehn Euro Kostenbeitrag (zzgl. Versandkosten) zu bestellen.

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